Dienstag, 6. Dezember 2011

Das Ende aller Dinge

Das Gefühl - Afterlude

1.
Die Jahre, und Stunden, alles Händchenhalten und das Uneins-Sein, die großen Klagen: Wer hätte gedacht, die Natur des Menschen sei ständiges Versuchenmüssen?

(Jeder).

Man wächst eben über sich hinaus. Nirgendshin, wenn man's genau nimmt. Aber man wächst. Noch den Sternen den Raum nehmen, und jedem Gedanken die Enge. Sich halsstarr verlieren wollen - und Abschied nehmen: Vom gestrigen Menschen. Vom Menschen, der man gerne geworden wäre. Vom Menschen, der man sein musste. Und nichts sonst, eine Skizze allenfalls. Da gibt's keine klaren Linien, da gibt's keinen Dreh- und Angelpunkt, kein Fertiges. Das hier ist nicht Malen-nach-Zahlen. Ich bin farblos an zu vielen Stellen. Manchmal vergesse ich alles Gelb, und Grün. Ich bin nur blau. Und rot. Also von vorn. Sagt man. Also von vorn.

Den Atem einholen wie ein Fischer das Netz.
Los!

Aber dreht sich denn keiner um?, fragt einer. Und tatsächlich: ein Blick zurück wirft einem alles wieder um. All diese Photographien, die Notizen und Briefe, die gelesenen Bücher, die ungelesenen - gibt's eigentlich kein Ende, sondern nur Verknüpfungen? Der neue Anfang bleibt hinter sich selbst zurück. Muss das so sein, geht's denn nicht anders?

Renn schon, gibt die Welt als Antwort, Nimm deinen Anlauf. Und man macht's. Das Ergebnis, dieses ewige Springen, das heißt: Das Sterben ertragen lernen. Ein Sterben, das ein Leben lang dauert - was?, wie viel? 26 Jahre. 30, vielleicht. Oder mein Gott, so viele Leben mehr. Ein unermüdliches Scheitern. Und noch mal, und zweimal mehr, und bis zum Ende: Höher. Schneller. Weiter. Sei stark, sei tapfer. Es bleibt keine Zeit.

Mancher lernt da aus seinen Fehlern, und verliebt sich nicht mehr, und nennt das klug, und ein anderer, ach, der liebt immer und lernt nicht, und nennt es Leben - wer hat da jetzt den Schaden? Wer muss für den Spott noch sorgen? Fehler sind unausweichlich. Und die Hoffnung auf Glück? Ist menschlich.

Newsflash: Wir wissen alles. Wir haben's längst kapiert.
Aber die Fehler, die gehören immer noch uns.
Wir müssen nicht mehr um sie rennen.


2.
Ich habe den Abschied geübt, viele Male.
Deinetwegen,
ihretwegen,
seinetwegen,
euretwegen.
Und immer: meinetwegen.
Jedes Wort eine Tür, und jede ein Ausgang. Jeder Blick ein Verlieren. Da lassen sich schwer Entscheidungen treffen; stattdessen schließt man Wetten ab, man macht Kompromisse: Dein Ratschlag und all diese Verpflichtungen... Das Bauchgefühl sagt Hunger, und nicht: Schmeiß alles hin. Wie unklug, eigentlich. Wir könnten Könige sein. Wie der Wind, der um die Häuser zieht, und jede Wand hätten wir zum Fenster gemacht: Jede Bewegung reinste Poesie - so viel, dass einem kotzübel davon wird.

Und wenn das Herz nicht mitmachen will? Ja - dann verletzt man sich eben. Oder sagt Nein dazu. Oder man leidet wie ein Hund, und weint sich die Augen blau-fast-lila und denkt: All dieses Heulen gegen die vollsten Monde, jede Nacht hat sich unseretwegen besoffen, und wir hatten nur gelacht - so ist das jetzt: Man kriegt alles zurück. Und überlebt.

Und wenn nicht, dann war's entweder ne beschissene Show, oder bestes Entertainment. Die Dinge sind unbestimmt - sie gehen in alle Richtungen zur gleichen Zeit, da gibt's kein Oben. Höhepunkte gibt's auch unten, sie heißen dort nur anders.


3.
Jeden Tag trainiere ich das Menschsein, ahme sie nach, all die Gesten und betonten Vokale, die Bewegungen und Erinnerungen; jeder Tag ist ein Neuanfang. Ein Fallengelassenes, das man wieder aufnimmt. Lächeln und die Hand hält die Tür; dieser Zorn in den Augen, und das Messer im Mund, das alle andren Worte kappt - und nichts als Spiegeleien. Fremdheiten. Andersartigkeiten. Keiner meiner Finger ist richtungsweisend. Ich zeige nirgendshin. Manchmal kann ich mich damit abfinden.

Und manchmal nicht.

Dann ist mir alles Widersinn und Niederschlag. Das Fett in den Fritteusen. Der Mangel an Lebenszeichen in der U8. Die Sehnsucht nach Fernweh oder: der Durst vor vollen Gläsern. Alle Konstrukte wie Spinnweben: Das Warten an leeren Straßen vor roten Ampeln. Das andächtige Räuspern vorm Tod, der alles nimmt, aber das betretene Schweigen angesichts des tobenden Lebens, das alles ist. Freiheiten, geschickt fußgefesselt und handgeschellt, jetzt als Pflicht und Mindeswert: Wie soll man nicht nicken, wenn sich der Kopf nur schütteln will? Wie will man nicht das Ja schälen und schälen, bis nichts bleibt außer der Nein-Kern, der stachlig ist und wehtut bei jedem Biss. Nein: das ist es nicht. Nein: das war es nie.

Was aber ist? Wer blieb nach fünf Jahren? Was ist sich gleich?

Noch immer zerrinnt mir Geld unter den Händen, und ich verstehe nicht, wie man es so anbeten, wie man es lieben kann. Überall seh ich Substitute, und drum herum: Eine entleerte Welt.

In Wien stürzt ein Mann auf der Straße, und niemanden interessiert's - außer... Ja, außer - vielleicht, ja, dich da, ja. Und wenn nicht? Achter Höllenkreis, Mitte links, keine freie Platzwahl. In Berlin rumort es stattdessen auf allen Tanzflächen. Und in den Straßen sammelt sich Wut und das Glas eingeschlagener Fensterscheiben. Geburtswehen - überall; Vorbeben. Im Zittern der finsternsten Nächte geh ich mit zerrauften Haaren und locke den Wahn aus den Schatten, das Stöhnen der Betrunkenen und Irren, die versteckten Hysterien - überall tränke ich die Menschen mit meinen Ängsten und Sorgen, infiziere sie mit meinen Stimmungen. Dabei ist das nichts Besonderes, wir alle sind einander Virus und Impfmittel, wir fiebern einander. Ich atme nur mit mehr Wucht mein Lachen aus. Wer es einnimmt, erkrankt meiner.

Als Flackerlicht suche ich Beständigkeit. Als schneller Lärm die Ruhe. Aus der Natur ist keine Rettung zu erwarten. Lieber stürze ich mich hemmungslos in jede erdenkliche Art der Beziehung - und stürze sie nieder, reiße sie mit in einen Wirbel aus Obsession und Widerstand. Auch das ist keine Kunst. Ich bin nicht anders als andere. Ich altere nur schneller.


4.
Hör zu. Und sie hören. Schau hin. Und sie sehen.
Auf das Wunder gilt Patentrecht. Heißt es.
Aber wann greifen endlich die Regeln des Pythagoras im echten Leben? Die ersten drei Sätze der Thermodynamik? Sag mir, wo ist die Tangente zwischen Biomilch und Importtomaten, wo das unbestimmte X Quadrat, wenn alles Straße ist und Demonstrationsgeschrei, wo ist sie - die logischste aller Welten, von der jeder immer spricht? Es folgen abgenutzte Phrasen in Gastrollen. Sie sagen: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Sagen: Übung macht den Meister. Man hört von einer Gesellschaft, die alles kann, wenn sie nur will, und steht vorm Nichtwollenkönnen, vor Wänden steht man, da liest man immer noch: Arbeit macht frei, aber jetzt steht Gucci drüber, und H&M. Vor fetten Vögeln steht man, vor faulen Meistern: der Weltschmerz als Stillleben. (Mit drei L. Und vier Millionen funktionale Analphabeten im Land, die es nicht verstehen).


5.
Sich entgiften, denk ich, und lege Bon Iver auf. Dass ich dabei an Chris McCandless denke - besonders bei Michicant -, ist unausweichlich; es passiert mir immer wieder...

In mir steckt ein rastloses Erinnern.

Weniger wollen, sag ich, und geh unters Wasser - weniger wollen -, und lass das Wasser ewig laufen, heiß-fast-kochend, weniger wollen: Diese spanische Nüchternheit, dieser Kernseifengeruch von fernen Träumen - sich darin einrichten, ohne Staub anzusetzen. Geld sorgt dafür, dass das Echte dem Falschen Platz macht, denk ich flüchtig, und geh vom Dunklen ins Helle zurück und andersrum, und seh den Nachbarn am Fenster. Wir sehen uns an. Nicht lange eigentlich. Keiner zählt die Sekunden. Ich halte das Glas unter den Hahn, er nimmt sich eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank.

Im Bus hatten wir uns gegenüber fremd gesessen. Auf der Straße dann, da war ich sein Rückenwind gewesen. An der Haustür der tote Winkel, ein Schulterblick, und ein Grund, sich die Kopfhörer vom Kopf zu nehmen, um nichts zu hören - außer Durchgangsverkehr. Niemand hatte gelächelt. Niemand gegrüßt. Jetzt, am Fenster, da wurde es auf einmal ganz klar: Jeder in seiner Wohnung, jeder in seinem eigenen Leben, und nur ein einziger Blick ins Andere, ins Drüben reichte, und man wurde Mensch. Ganz plötzlich. Unwiderruflich.

Es gab kein Zurück mehr.
Eigentlich hatte es Zurück noch nie gegeben. Alles Annahmen, faule Ausreden. Versatzstücke. Vielleicht verdient man die Müdigkeit, mit der man morgens um 5, 6, um halb sieben die Restwärme unter der Decke sucht. Vielleicht lacht der, der als letztes lacht, tatsächlich nicht am besten, sondern bloß allein. Es ist nicht egal, es kann nur niemand offiziell bestätigen. Die Zeiten, Vergangenheitsformen, und durchlebten Phasen, enden nicht. Sie bleiben wie ein Echo in einem zurück, und durchhallen jedes Wort, und jedes Fühlen. Der Mensch als Resonanzkörper, das bin ich.


6.
Zuhause. Mit der Hand streife ich alles, was fiel und liegen blieb, was vergessen wurde. Flüchtige Notizen, Zettel und Zeitungsausschnitte...

Wohin -- in welchem Wahn, und seit wie vielen Jahren schon?
Keine Antworten, nur mehr Fragen. Andeutungen.
Staub in den Vorhangfalten.
Löcher in den Wänden, wo früher einmal Nägel waren.

Ein Mausoleum hab ich mir gebaut, einen Tempel für tote Götter.

Zu viele Du, die durch alle Zimmer gehn, die Chaos bringen. Namenlose Gesichter, gesichtslose Namen - eine Schwere, die sich wie Staub auf alle Dinge legt, die sie überlagert, wie es nur menschliche Haut kann... Es bleibt die Suche... Das Bedürfnis noch in der kältesten Nacht des Jahres die Fenster zu öffnen. Die Sehnsucht nach Weite. Nach Horizont. Draußen dann scanne ich den Boden ab, suche einen Mittelpunkt aller meiner Blicke. Flüchtig fremdes Augenlicht. Ein Tasten wie mit Händen.

In manchen Stunden ist mir jedes Wort Frühling und Aufblühen von Licht - eine Helligkeit, wie sie's nie zuvor gab: hell, und mild, ein Nebellicht, das allen Dingen Kontur und Dichte gibt. Dreidimensionalität. In anderen Stunden... da wird mir jedes Lachen im Mund bitter wie Galle; ich verziehe jeden Satz zur Grimasse und spucke Gift. Ich werde stiller dann. Denke nicht. Fühle nicht. Alle Enden und Ecken heben sich auf. Das ist es dann. Das Ende aller Dinge.


7.
Zu spät begreife ich. Was alles war, mein ich. Welche Möglichkeiten sich gegenseitig ausschließen mussten. Welcher Hunger übrig blieb. Es ist sich in manchen weinvollen Tagen auch völlig gleich.

Ich hab mir immer erhofft, am Ende kämen alle Fäden noch mal zusammen. Es gäbe den Abschied im ganz großen Stil. Ein Résumé. Man nimmt die Bilder zur Hand, die Erinnerungen - die Dinge, die bleiben, die alle Zeit überdauern - und lässt sie zurück. Für jemand anderen. Für jemanden, der vielleicht noch nach Jahren die letzten Zeilen findet. Der sagt: Das war er, jetzt hab ich's verstanden. Aber am Ende ist niemand mehr da. Etwas Anderes ersetzt das Ende.


8.
Wir saßen beide in meinem Zimmer, beim Fenster. Draußen fielen Laub und Sonne gegeneinander, und alles war golden. Ich will nicht entscheiden. Das war's, was ich sagte, und ich war so müde, und selig in dieser Müdigkeit. Wie irgendein Alltagsgegenstand, den man nicht seiner selbst willen brauchte: Ein Türknauf, ein Flaschenöffner, eine Wäscheklammer.

Gesund war ich, und wach nach acht Stunden Schlaf, und einer Stunde Sex, an diesem Sonntag, dem letzten, den wir in diesem Jahr haben würden, und saß am Fenster, ein zweiter unter der roten Decke, und ich wusste alles. Alles. Das heißt nicht, wie es ausgehen würde. Sondern nur, was als nächstes kam.

Es war immer dieses unbestimmte Verlieren und Nicht-haben-Können. Der Verlust, der nicht endet: Die besten Freunde. Die Mutter, die zur Fremden wurde. Das Zuhause, das mehr Baustelle blieb, und Konzept, als Schöner Wohnen. Die Liebe... ja, all dieses Jane-Austen-Geschwätz von der Liebe: Leerstellen aus dutzenden Frauen, Männern und Illusionen. Versuche - tausende. Die Manien, die Depressionen, die Erkenntnis, die einem entgleitet, die einem vor den eigenen Augen auseinanderbricht, die sich auftut wie ein Abgrund, und dort dann: nur noch mehr Spiegel. Und trotzdem Glück. So viel glasklares Murmelglück, morgens und nachts und mittags um 2, als wäre alles Sehnen genug, und ein flüchtiger Kuss auf der Rosenthaler Straße alles, das Tanzen und Gesundenwollen, das Gieren nach mehr und Nicht-satt-sein-Können.

Distanzen, die so groß sind, das ganze Ozeane zwischen uns passen.
Herzen, die ohne Medikamente nicht mehr ruhig schlagen können.
Staub und Staub. Nein und nein.

Als ich alles wusste, wusste ich nichts. Es war nur ein anderer Abschied; eine weitere Gefälligkeit allenfalls. Morgen zum Friseur, danach: Einkaufen. Und alle sieben Jahre eine Sinnkrise? Denkste! Jeder Tag ist meine Krise, und ich weiß, weiß wirklich, habe stets gewusst, was besser gewesen wäre, und wie es eigentlich ginge. Aber Aber-Sagen. Das ist Freiheit, und darum ging's. Die Musik noch so laut hören, und das Ertauben in Kauf nehmen. Das Gewöhnliche feiern wie ein Fest, und der Leere widerstehen. An alle Wände deinen Namen schreiben, und auf meine Haut einen Kondenshauch deiner Abwesenheit. Sich selbst so weit aus dem Fenster lehnen, dass ein Sturz nicht nur möglich, sondern unausweichlich ist, und trotzdem endlich den Horizont sehen - irgendeinen. Und sich dann vielleicht sogar selbst nach draußen stürzen.

So viele Möglichkeiten, und zu allen sagt man Ja. Und findet sich dann irgendwann mit dieser einen Entscheidung auch tatäschlich ab. Du bist X, und X bist du für immer. Dabei ist man nichts ganz, und schon gar kein X: Unschärferelationen - daraus bestehn wir. Das ist unser Ding. Stattdessen: die Frage, ob es nicht anders besser gewesen wäre, - fragen statt alles über den Haufen zu schmeißen. Was ist damit, es einfach doch noch auf den letzten Drücker zu riskieren? Doch noch den Absprung zu schaffen? Und wenn der nicht gelingt, dem Pech allen Widerwillen entgegen halten. Lauter lachen, als alle anderen. Sie aufknüpfen, zur Not, aber lachen. Ohne Humor kein Überleben.

Und dann, als der Gedanke zur Hintertür wieder verschwand, und diese, deine Hand zum letzten Mal auf dieser, meiner Brust zu liegen kam, blieb nichts als Schweigen. Wir sahen uns an, und verstanden. So hieß es zumindest in den Büchern. Ich glaube, in Wahrheit verstanden wir nichts.


9.
Man wächst, man hört nicht auf damit.
Selbst im Tod wachsen wir über uns selbst hinaus.

Und dann?

Die Schallplatte, ich nehm sie vom Drehteller. Ordne die Unterlagen, die Rechnungen. Das Gesicht im Spiegel ordne ich nicht. Manche Dinge müssen so bleiben, wie sie sind. Danach räume ich das ganze Zimmer auf, staple die Büchertürme neu, wechsle die Bettwäsche, die nach Sexschweiß stinkt, und fremden Erinnerungen, - es gibt noch so vieles zu sehen. Zu tun. Das alles dauert Stunden. Tage. Jahre.

Es ist Zeit zu gehn. Sag ich, als ich endlich fertig bin. Und Joseph nickt. Also umarme ich Zoey, umarme Joseph, dreh mich noch mal nach allen Seiten um, zu dem offenen Fenster hin, zur Donaustraße, zu Berlin. Zu einer weiteren Vergangenheitsform. Zoey sieht traurig aus; ihr Gesicht ist vom Abschied ganz zerschlagen.

Es ist Zeit zu gehen.

Draußen auf der Straße ist es kalt, die Wände um mich finden kein Ende, aber das macht nichts. Ich finde trotzdem einen Weg.




NetZähler

Status

Online seit 3824 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 28. Januar, 01:34

Credits

powered by Antville powered by Helma


Creative Commons License

xml version of this page

twoday.net AGB

Suche

 


# 253
1984 vs. me
Auszüge
Avalons Erben
Bahnbegegnungen
Cardiomania
Chaos, Unverstand und Wahnsinn
Cine-Mania
der ewige Kampf
Der Junge & das Herz
Die Lieder der Väter
egotrip
fort-laufend
la tristesse
Laurent liebt Eva
Mensch vs. E = mc²
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren