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Die Türe. Es ist die verdammte Türe!
Nach dem Film hoffe ich hinter der schweren Türe nicht das Hotelzimmer zu sehen. Nicht die Blümchentapete, nicht die halbseidenen Vorhänge, nicht die Schirmlampen. Ich hoffe, aus dem Kino rauszukommen, aus diesem Alptraum, aus dieser Stunde, nach der Stunde, nach der Stunde. Erwachen. Ich will erwachen, ich will den Wind spüren, die Erde unter meinen Füßen.
Dann stehe ich draußen. Vor dem Auto, und lache über den Vollmond. Das ist doch alles gar nicht. Doch. Ist es.
Die letzten zwei Stunden sind kafkaesk und klaustrophobisch. Sie sind beängstigend visuell. Sie sind banal, im Tod wie auch im Wahnsinn. Dieser Film. Je mehr Zeit vergeht, desto unwirklicher wird das Gefühl, das ich gerade eben noch empfunden habe, diese Entfremdung, diese Aufspaltung, dieser innere Zeitverlust. Möglicherweise auch alles andere. Es scheint egal. Denn der Horror, - der echte, nicht der blutrünstige Fleischerhorror, - entsteht im Kopf.
Er entsteht in der Identifikation mit Mike Enslin. Seinem clichéhaften Scheitern, vielleicht auch in seinem clichéhaften Leiden; er entsteht in dem zwischenmenschlichen Schweigen, und, - vor allem!, - in den Bildern. Dabei sind weder Konturen, noch Perspektiven wichtig; selbst dann, wenn es überstrapaziert wirkt. Wenn ein Korridor plötzlich à la Hitchcock in die Länge verschwindet, wenn Mike mit dem Kühlschrank spricht, und nicht mit dem Hotelmanager, wenn er draußen hängt, obwohl er das Zimmer nie verlässt. Der Horror beginnt in der Wiederholung. In der Intensität der Wiederholung. Der Horror beginnt in der Wiederholung. In der Intensität der Wiederholung. Das hat King schon in anderen [Kurz]Geschichten bewiesen. Du kommst nicht raus, du entkommst deinem Verstand nicht, denn der Verstand bewegt die Masse deines Wahsinns. Du kannst nicht entkommen, wenn du der Horror bist. So finden sich selbst in sonst so simplen, vielleicht auch kitschigen Melodien im Radio Momente des Grauens. Oder in Bildern, die schief an Wänden hängen. Oder in dem Babyschreien von nebenan.
Das Grauen findet sich im Kleinen, in den furchtbaren Details, - selbst in der Blümchentapete.






















