1.0 oder: Makel und Perfektion.
Erkennen, dass Perfektion nichts als ein Fehler ist, ein Makel, eine Unzulänglichkeit; etwas, das nur von der richtigen Perspektive abhängt, von Millimetern zwischen Augen und Nase, - einer Interpretation der genetischen Willkür.
Und sich stattdessen in echte Makel verlieben.
[Makel, von denen man glaubte, sie würden einen so furchtbar entstellen].
Hier:
Ein Muttermal, am rechten Auge, am Kinn, an der rechten Ferse. Eine Narbe, an der Stirn, an der rechten Augenbraue, am linken Oberschenkel, im Nacken, am Schlüsselbein. Ein fehlendes Stück Zahn. Ein abgebrochener Fingernagel. Eine Pigmentstörung, am rechten Unterarm.
morbus - 17. Januar, 23:25






















