kleinSTADTtheater

Ein Sommer
ein einzelner!
reicht, um die Ferne
um die Liebe zu schmecken,
und ein Kuss,
ein Blick
ein einzelner?
im Supermarkt um die Ecke reicht,
- und hakelige Tasten, die einrasten, ohne sich zu lösen,
reich[t], all das?
Finde die richtigen Steckverbindungen,
und dir ist die Außenwelt gegeben?

[please repeat].

Ist es das, was der Rücken trägt?
Kleinstadtpoesie
zur Weltkugel gerollt?

Anders:
Der iPod spielt längst andere Alben, und Lenin wird wohl für immer ein Sternchenthema bleiben, aber immerhin: Don Quixote im Wartezimmer.
Ich bin nicht in Berlin, momentan, auch wenn ich morgens oft aufwache und mich nach Berlin fühle sehne, - dann, wenn der Kissenabdruck nicht nach Lavendel riecht, sondern nach Augensalbe, - aber die Momente sind selten. Ich bin südlicher. Dort, wo es schwer ist, eine Internetverbindung zu kriegen. (Ha!, überlistet). Dort, wo alles der Muttertron richtet, und die Mittage unter brütendheißen Dachgiebeln ausgeschlafen werden, - es fehlt nur das Heu und die hochgekrempelten Ärmel, die Kühe auf den Weiden und meine wettergegerbte Haut. Stattdessen? Vergangenheit, die mir als Milchkaffee auf das neue Jacket tropft, und irgendeine Form der Zukunft, - fleischgeworden in Frauen, die mir auf den Arsch glotzen, der meistens ein stückweit höher als meine Hose sitzt.

Ich sehe mir Kirchen an, in klammen Kleidern, und mit schmerzendem Rücken, und denke mich frei. [Überhaupt, all das: Ich habe sehr viel Zeit zum Nachdenken. Über-Denken, manchmal]. Egal wie sehr mich die Sterblichkeit schüttelt: mein Wahn versiegt, und dann gibt es doch wieder einen Blick hinaus, und die Möglichkeit ist nichts im Vergleich zur Wirklichkeit.

[Ich habe endlich den ersten Satz gefunden].

Es gibt vieles, was sich ergibt. (Strasbourg). Es gibt vieles, was ungenutzt blieb. (Jena). Es gibt vieles, was mich durstig macht (Bier), und vieles, was mich sättigt. (Eis). Es gibt tausendundeinen Traum, und immer noch Jeff Buckley. Berlin ruft mich zurück, - erst leise, aber von Tag zu Tag lauter, - aber ich kann hier noch nicht fort. Es gibt noch so vieles auf meiner Liste. [Also doch, dirty south]. Die Großstadtpossen müssen warten, die Welt dreht sich gerade (nur) auf meinem Rücken. Nirgends sonst. Also: Geduld. Also: Atmen. Also: Sommer.

Name

Url

Meine Eingaben merken?

Titel:

Text:


JCaptcha - du musst dieses Bild lesen können, um das Formular abschicken zu können
Neues Bild

 


1984 vs. me
Auszüge
Avalons Erben
Bahnbegegnungen
Cardiomania
Chaos, Unverstand und Wahnsinn
Cine-Mania
der ewige Kampf
egotrip
fort-laufend
la tristesse
Opium2Go
out of mind | b-sides
Parallelwelt: Strich(er)leben
shortcuts to my brain
Traumsequenzen
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren