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Fragment (Süden).

Geträumt habe ich vieles, nur gespürt hab ich nichts. Darum geht es. Immer wieder. In meinen Träumen, den seltenen, den schönen, ist alles wirklicher, naher, dichter. Ich weiß, wie es sein könnte, und ich weiß, wie es ist. (Das ist keine Kunst).
Im echten Leben riecht es manchmal nach Zwiebeln, - und das, obwohl es nach Lavendel riechen sollte, und frischen Orangen. Im echten Leben bin ich blass, fast transparent, und meine Venen leuchten blau unter der Haut. Ich bin kein bisschen braun. Meine aufgesprungenen Lippen kennen den Hohn, aber keinen Kuss, und was mir Zwielicht ist, ist anderen die Dämmerung. Ich kann nur versuchen, für den Moment zu entkommen; daher bin ich hier. Im Süden.

Blendendweiße Streifen Sonnenlicht an Häuserwänden und darüber ein endloser Himmel. Braungebrannte Kinder spielen Fußball im Gras; die Mädchen sind blond und zierlich, die Jungen haben Schrammen am Knie.

Im Süden ist das Licht reiner. Heller.
Nur der Kopf, der ist überall gleich.

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