desweiteren: was interessieren mich die andren in solchen augenblicken, - oder, umkehrschluss: warum sollten sie sich für mich interessieren? was die punktuellen spannungen angeht: etwas kann nur solange spannen bis es reißt, nicht? das müsste bedeuten, dass auch eine punktuelle spannung seine besserung kennt, & zwar indem es zerfetzt, was es hervorbringt.
m. (Gast) - 29. Juni, 21:34
sage ich.
wer keine fragen beantwortet, sollte auch keine stellen.
dennoch sollte man auch in den kritischsten augenblicken die anderen im blick behalten, auch wenn er nur ganz am rande existiert. im umkehrschluss versicher ich dir, dass die anderen dasselbe tun. ansonsten würde mich nichts hier zum kommentar bewegen - das beste beispiel!
es geht immer weiter, monsieur, merken sie sich das. das sagt die erfahrung, das leben. das ist eine selbstverständlichkeit, ein prozess, ein kreislauf, eine regel. physikalisch vielleicht.
zudem: es muss nicht zerfetzt werden, was die spannung hervorbringt. es kann auch nur einfach da sein.
wer rhetorische fragen beantwortet, hat meistens die rhetorik nicht verstanden, eh?
meiner meinung nach ist man auch in den kritischsten augenblicken allein, - egal, ob man nun im interesse anderer steht oder nicht; du kannst im lautesten raum, mit deinen besten freunden sein: das schweigen kriegt keiner aus dir raus. (auch im umgedrehten fall des stillsten raums & dem lautesten geschrei im innern).
ich beginne verallgemeinerungen immer weniger zu schätzen, daher meine angriffslustigkeit. (verzeih das, zumindest ein bisschen). wer sagt, dass es weitergeht? nichts als empirie. aber ich habe gelernt, dass man aufgrund der erfahrungen nie auf die zukunft schließen darf; außerdem bin ich trotzig. ich will es so, verstehst du? ich will zerfetzen, ich will die spannung ausleben, ich will & ich muss, auf meine art.
alles, was mir stattdessen vorgeschrieben, vorgeschlagen, vorgelebt & am rande mit fußnoten versehen wird, ist mir scheißegal, weil es nichts andres als pauschaltourismus ist: menschen, die in ihrer eigenen narrheit leben, in ihrem eigenen kleinen spielbausteineland, & die beim blick ins fremde denken, sie müssten ihr denken importieren ohne sich dem fremden anzunähern, ohne es je zu verstehen; anders gesagt: alle theorien, alle annahmen, alle großen lebensweisheiten & erfahrungswerte, alle statistiken & gutgemeinte ratschläge sind rauch zwischen meinen lippen. sie besagen nichts als dass es andre menschen versucht haben, auf ihre art. sie haben dabei gewonnen, oder verloren, oder beides. allerdings heißt das nicht, dass es darum für mich lebbarer, leichter oder besser wird, im gegenteil.
ich behaupte nicht, dass du generell unrecht hast. ich behaupte nur, dass mir das da-sein so nicht reicht. dass ich es so nicht will. deshalb die spannungen, deshalb das zerfetzen & reißen, daher meine reaktion. es ist meine sicht der dinge. punktum.
im übrigen ist mir durchaus bewusst, dass es trotzig wirkt. aber eben: wer sagt, dass die eine reaktion richtiger ist als die andre? nur weil weniger dabei verletzt werden?
vielleicht punktuell spannender. aber nicht gerade besser. für dich und für andere.
entschuldige, aber: sagt wer?
desweiteren: was interessieren mich die andren in solchen augenblicken, - oder, umkehrschluss: warum sollten sie sich für mich interessieren? was die punktuellen spannungen angeht: etwas kann nur solange spannen bis es reißt, nicht? das müsste bedeuten, dass auch eine punktuelle spannung seine besserung kennt, & zwar indem es zerfetzt, was es hervorbringt.
wer keine fragen beantwortet, sollte auch keine stellen.
dennoch sollte man auch in den kritischsten augenblicken die anderen im blick behalten, auch wenn er nur ganz am rande existiert. im umkehrschluss versicher ich dir, dass die anderen dasselbe tun. ansonsten würde mich nichts hier zum kommentar bewegen - das beste beispiel!
es geht immer weiter, monsieur, merken sie sich das. das sagt die erfahrung, das leben. das ist eine selbstverständlichkeit, ein prozess, ein kreislauf, eine regel. physikalisch vielleicht.
zudem: es muss nicht zerfetzt werden, was die spannung hervorbringt. es kann auch nur einfach da sein.
wer rhetorische fragen beantwortet, hat meistens die rhetorik nicht verstanden, eh?
meiner meinung nach ist man auch in den kritischsten augenblicken allein, - egal, ob man nun im interesse anderer steht oder nicht; du kannst im lautesten raum, mit deinen besten freunden sein: das schweigen kriegt keiner aus dir raus. (auch im umgedrehten fall des stillsten raums & dem lautesten geschrei im innern).
ich beginne verallgemeinerungen immer weniger zu schätzen, daher meine angriffslustigkeit. (verzeih das, zumindest ein bisschen). wer sagt, dass es weitergeht? nichts als empirie. aber ich habe gelernt, dass man aufgrund der erfahrungen nie auf die zukunft schließen darf; außerdem bin ich trotzig. ich will es so, verstehst du? ich will zerfetzen, ich will die spannung ausleben, ich will & ich muss, auf meine art.
alles, was mir stattdessen vorgeschrieben, vorgeschlagen, vorgelebt & am rande mit fußnoten versehen wird, ist mir scheißegal, weil es nichts andres als pauschaltourismus ist: menschen, die in ihrer eigenen narrheit leben, in ihrem eigenen kleinen spielbausteineland, & die beim blick ins fremde denken, sie müssten ihr denken importieren ohne sich dem fremden anzunähern, ohne es je zu verstehen; anders gesagt: alle theorien, alle annahmen, alle großen lebensweisheiten & erfahrungswerte, alle statistiken & gutgemeinte ratschläge sind rauch zwischen meinen lippen. sie besagen nichts als dass es andre menschen versucht haben, auf ihre art. sie haben dabei gewonnen, oder verloren, oder beides. allerdings heißt das nicht, dass es darum für mich lebbarer, leichter oder besser wird, im gegenteil.
ich behaupte nicht, dass du generell unrecht hast. ich behaupte nur, dass mir das da-sein so nicht reicht. dass ich es so nicht will. deshalb die spannungen, deshalb das zerfetzen & reißen, daher meine reaktion. es ist meine sicht der dinge. punktum.
im übrigen ist mir durchaus bewusst, dass es trotzig wirkt. aber eben: wer sagt, dass die eine reaktion richtiger ist als die andre? nur weil weniger dabei verletzt werden?