Bahnbegegnungen

Freitag, 22. August 2008

Der elfte September

Seit dem elften September ist alles anders, sagte er und strich sich mit einer Hand am Kragen entlang; sein schwarzes T-Shirt spannte sich knapp über seine breiten Schultern, lag eng an seiner Brust an und war dann ab der Taille ein bisschen zu locker, groß fast, wie von zwei Generationen großer Brüder abgetragen. Er lächelte schief während dem Reden, und zeigte eine Reihe kleiner weißer Zähne. Seit dem elften September ist alles anders, formten seine Lippen, seine Zunge, seine Stimmbänder in dem geäderten Hals. Die Worte waren in den Raum gestellt, und standen unverrückbar. Gott selbst hätte sie nicht berühren mögen.
Vom Kragen sprangen seine Finger in sein dichtes schwarzes Haar zurück, verwuschelten die Strähnen, und legten sich dann wieder auf seinen Oberschenkel. Seit dem elften September, ein Satz, - wie gemacht für zufällige Begegnungen im Zug, denn im Zug traf ich ihn; er nannte sich Romeo, und war wie ich auf dem Weg nach H.

Braungebrannt war er, und ungefähr zwei Jahre älter als ich, oder vielleicht zwanzig, so genau konnte ich das nicht sagen, wollte ich ihm doch nicht direkt in die Augen sehen, denn seine Augen waren blauer als meine, klarer, intensiver, beinahe stechend, aber von so einer Reinheit, dass es fast schmerzte. Falten umspielten seinen Mund, und machten ihn lächeln, selbst wenn er stumm schwieg und den Kopf gegen das Fenster lehnte; sein Haar halblang und hinter die Ohren gesteckt, zeigte eine breite Stirn, durchfurcht von Sonne und Wind, wie es schien, obwohl es nichts als Schatten waren, die durch das Abteil zuckten, wenn die Sonne, die Welt und man selbst mit dem Kreisen des Zuges auf die andere Seite drehten, und nichts verriet Ablehnung, oder Zustimmung, oder den leisesten Zweifel; es war alles so wie es war. Selbst, wenn es nicht wahr war.

Man rechnet doch heute so, oder nicht?, fragte er unvermittelt, während ich versuchte, mir die Seitenzahl zu merken, auf der mein Lesen zum Stillstand gekommen war. Wie ein ganz neuer Zeitabschnitt. Als hätte man dem Quantum Lebenszeit, in dem wir stecken, einen Stempel aufgedrückt. Er lächelte, und strich sich über die Lippen. Ich kann es bald nicht mehr hören: Seit dem elften September ist alles anders; ständig die Detektoren, und die neuen Bestimmungen an Flughäfen, zu Konzerten, während man als Fußgänger vom Auto überfahren wird, konzentriert sich die Kamera an der Dachrinne auf den Koffer, den man am Bahnsteig vergessen hat. Kann im Notfall gesprengt werden, sagen sie. Kann gesprengt werden, könnte ja Anthrax drin sein, oder irgendwas Explosives, - deshalb sprengt man's ja: Kann ja nicht von selbst in die Luft gehen. Er lächelte gegen die Sonne im Westen, fasste sich an den Schritt, band sich die Schnürsenkel zu.
Seit dem elften September ist alles anders. Vorher waren Flugzeuge keine Waffen. Entführungen gab's zwar, aber das ist ja nicht dasselbe. Heute schießt man die Flugzeuge vom Himmel, also: möglicherweise. Das kann man zumindest erwarten. Könnten ja noch mehr sterben, also warum auch nicht? Sterben werden die im Flugzeug ja sowieso, egal für welchen Gott, für welchen Traum, für welche Möglichkeiten des Lebens. Sterben werden alle, nur zivile Opfer will man meiden, - die größte potentielle Menge an Toten will man meiden, - daher bombardiert man dann später aus Versehen ein Dorf, und es sterben zufällig ein paar Kinder, aber das ist nicht dasselbe, das ist niemals dasselbe. Nur Kollateralschäden. Prävention, heißt das. Und man macht weiter, egal wo, egal wann, man verkauft es als Friedenstruppen und in Wirklichkeit ist es nichts als die Kriegsmaschinerie.

Ich hatte die Seitenzahl längst vergessen, Der Untertan kam wieder in die Tasche, und mein Blick nickte apart zu den nächsten Worten, die aus seinen Lippen raus ins Freie sprangen: Was der elfte September verändert hat, begreifen die meisten Menschen doch gar nicht, aber sie zeigen auf die Bilder von einstürzenden Gebäuden und nennen es Terror, und Terrorgefahr, und bejahen die Fragen nach Sicherheit mit Weitwinkelobjektiven. Sie denken, der kostbare Frieden sei ins Wanken geraten, dabei kennt die Menschheit nur ein paar Tage Waffenstillstand und dann wieder anhaltende Gefechte. Oder nicht?

Seine Aufmerksamkeit richtete sich auf mich wie ein Suchscheinwerfer, helle blaue Augen durchsuchten mein Gesicht nach Antworten, und ich? War schrecklich stumm, blinzelte zurück, und wusste zur Abwechslung überhaupt nichts zu erwidern.

Dienstag, 29. April 2008

Ansatz 2B

1.
Man kennt einen noch lange nicht deswegen, weil man sich unterhält; man kommt sich nicht näher, nur weil man weiß, welche Augenfarbe der andere hat; ein Buch verrät nichts über seinen Autoren, ein Lied nichts über seinen Komponisten, ein Kind nichts über seine Eltern.

Ein Mann unterbricht sie, in dem er sagt: Es sind die gewöhnlichen Tage, die Sie traurig machen, und dann? Sie sieht zwar abrupt auf, aber sieht sie ihn? Nur ein wenig Wirklichkeit reicht doch vollkommen aus!, schreien ihre Augen, aber sie hält das weiße Blatt Papier weiter zwischen ihren Fingerkuppen, stumm und anteilnahmslos, und zerreibt ihre eigene Schrift zu blauen Flecken. Fühlt sie sich geliebt, wie sie da so steht? Mit den großen Kreolen. Und dem schwarzen Haar. Ist sie glücklich?

Sie zuckt mit den Achseln, und sagt: Vielleicht, und liest einfach weiter.


2.
In der S-Bahn schnappe ich irgendwo das Wort Nobelpreis auf und denke an das Gefühl des Scheiterns, das in mir nagt. Nein. Das mich ausmacht. [Ich bin der Kokon der Wirklichkeit, und aus mir schlüpft der Wahnsinn]. Ich mogle mich durchs Leben, bin mal hier, mal da, und eigentlich nirgends richtig, ich bin nie anwesend, ich bin ein Gespenst, die Erinnerung eines ganz anderen Menschen.
Berlin bewegt sich; links und rechts huscht die Stadt, die Menschen, die Welt. Highspeed-Bewegungen, Flatrate-Leben, Spam-Filter im Herzen. Das ist da draußen, denke ich. Und lenke mich ab, feiere eine Party in meinem Kopf, damit ich die Stille nicht hören muss, die mich umgibt, die mich durchdringt, die Ich ist, - mehr Ich als alles andere.


3.
Everybody worries, sagt der Amerikaner unvermittelt zu der Polin, die neben ihm steht, kurz bevor sie am Zoo aussteigen. Ich entscheide ganz spontan, dass das auch meine Station ist, und bin plötzlich mitten im internationalen Überall. Im Exil der Worte. Im Gedränge, atme tief ein.

Ich begleite sie eine Weile, gehe neben ihnen, als gehörte ich dazu. Es ist auch alles so leicht, in dieser Gruppe, wo jeder sich nur mit Englisch verständigen kann. (Weil Muttersprache mother's tongue ist, - das liegt im Mund und lässt sich nur im Kuss erfühlen).
Der Ire geht neben mir, und redet mit dem Italiener: sie lachen, - das versetzt mir einen kurzen Stich, aber das geht vorbei. Everybody worries. (But did anybody care?) Die Ukrainerin in dem bunten Wickelkleid stimmt ein Kinderlied an, das ich nicht verstehe, und der Amerikaner prasselt quasselnd fröhlich weiter auf die übrigen ein, wie ein plötzlicher Regenschauer, wie ein Gewitter. Bis er mich bemerkt, - da hält er inne.
Er hat ein breites Gesicht, in dem sich seine kleinen grauen Augen schier zu verlieren scheinen, breit und grob, wie ein altes Leintuch, das man zum Trocknen auf die Wäscheleine hängt, und er lächelt ein schräges Lächeln, mit dem er nicht nur Zähne, sondern auch viel Zahnfleisch zeigt. Er ist das Cliché eines Texaners, denke ich, denn er trägt tatsächlich schwarze Cowboystiefel.

Hey, and where do you come from? fragt er mich, ganz in der Annahme, ich sei Teil der Gruppe, und ich erwidere: Berlin, und grinse. So gehen wir auseinander.


4.
Als ich nach draußen komme, - Jeff Buckley spielt gerade Last Goodbye, - bin ich für eine Weile glücklich.

Reicht das denn nicht aus?

Samstag, 24. November 2007

Gespenster

Du trägst einen Schmetterling dicht an deinem Herzen; mit seinen Flügeln schneidet er mich entzwei. [Wünsch dir was].


Ich inhaliere die Fanta, Strohhalm kauend; meine Knie ragen gegen die verfilzte Rückseite des blauen, quadratisierten Sitzes; mein Kopf schwimmt in Subsonica. Die Uhr tickt hinter dem Glas. (Das Glas sind meine Augen). Zweiundzwanziguhrirgendwas. Sieben, zehn, später eher weniger. Wann fährt endlich der Zug? Wann bewegt sich der Bahnhof, die Schienen, - wann dreht sich die Erde wie eine Schallplatte zu einer neuen Rille weiter?

Mit jedem Schlürfen trinke ich Kälte; mit jeder Bewegung zerreibe ich Knochen; mit jedem Nicken schwappt die See. Ich überlege, woher ich die Leute kannte, die mir auf der Straße vorhin meinen Namen in einem Handschlag weiterreichten. Ich überlege, woher ich diese Augen kannte, diese blauen Adrenalinaugen, - vollgepumpt mit Leben, und trotzdem starr und kalt wie Eisen, - die mich im Bus so gründlich vergewaltigt haben. Begehrend, aber heimlich; vorsichtig, aber grausam; schmerzhaft, aber maßlos. Ein Blick, der Beton zerbröckeln möchte.
Meine Finger flattern zur Nasenwurzel, - verwurzelt in Gedanken, - und krabbeln weiter zu den Augen, meinen, deinen, verdammt: Jedermannsaugen. Denk nicht darüber nach, sagt irgendwer, irgendwas, das könnte ich sein. Und so hole ich aus meinem Rucksack den Ekel (von Sartre), und möchte darin einsinken, möchte mich mit Aurora Sogna und den Tagebuchnotizen Antoine Roquentins auflösen, in diesem Kerker der Übersättigung, der Müdigkeit, der Sehnsucht. [ETC].

Doch dann schaue ich auf, - die Türe hat sich geöffnet, und ein kalter Windstoß bringt zwei Menschen rein; erst einen Mann, - so fett, dass seine Arme wie zerbrechliche Zweige von seinem massigen Körper abstehen, ein Berg aus Fleisch; sein doppeltes Doppelkinn wippt mit jedem Schritt, seine flatterigen Kleider hängen an ihm als hätte man eine Hügelkuppe dekoriert, auf der es ständig windet, und seine polternden Schritte, seine wackelnden Arme, alles wirkt wie aus Gelee, - und dann taucht eine Frau hinter seinem kilometerbreiten Rücken hervor, -- Ich will schon wieder nach unten schauen, als ich sie sehe; sehe, wie sie zielstrebig auf mich zuhält, wie sie direkt auf diesen freien Platz neben mir zusteuert, und sie schaut mich an, schaut mich ganz und vollständig an, mit ihren schwarzen Universen von Augen, - und ich kann mich nicht von ihr lösen, kann mich nicht von ihrem Gesicht lösen, diesem bekannten, diesem vergessenen Gesicht, hell wie eine Maske aus Perlmutt, und trotzdem kalt, so unnahbar, und wie aus Marmor gehauen. Sie schaut mich an, Lichtjahre von dem Verarbeitungsprozess meines Gehirns entfernt, und es vergeht keine Zeit, es vergeht keine Distanz, - sie nähert sich, und ich bleibe sitzen; draußen tickt der Zeiger, schwarz von dem hellen Zifferblatt abgehoben, und irgendwo piept eine Uhr zur halben Stunde, - aber das alles gehört nicht mehr dem Raum an, diesem Zug, diesem Planeten. Es ist alles fern, unendlich, fort.

Ist das ein Lächeln? Ich spüre etwas auf meinen Lippen, und sehe es in ihrem Gesicht gespiegelt; lächeln wir uns an? Ich versuche mich auf ihren Mund zu konzentrieren, diesen sinnlichen Schrägstrich vertrockneten Mund, und erkenne keine Veränderung, - erst, wenn ich wieder in ihren Augen versinke, glaube ich, ihre Lippen lächeln zu sehen. [Postkartentricks].
Plötzlich bleibt sie stehen, schaut mir noch einmal zögernd ins Gesicht, hebt ihre Jacke, und setzt sich auf den Sitz schräg vor mir.

Sie sieht aus wie Sophie. Einszueinszuzwei. Mein Herzschlag ist nicht mehr messbar, denke ich, und überlege kurz, ob ich nicht die Kopfhörer aus meinen Ohren lösen sollte, um sie zu fragen. Sag mal Sophie, was machst du denn, -- sie ist es nicht, kann es unmöglich sein, - und selbst wenn? Was würde es ändern? Es sind jetzt fünf Jahre. Fünf Jahre Unsterblichkeit.

Der Zug fährt los: Schienenruckeln, der Funkenschlag aus den Stromleitungen, die tickende Uhr verschwindet in der Dunkelheit. Ich habe mein Buch weggepackt, und stattdessen mein Notizbuch rausgeholt. Ich habe ein Gespenst gesehen. Aber ich sehe es nicht nur, ich rieche es auch. Einen Duft von Lavendel, - süß wie der Frühling, schwer wie der Sommer, - und Mandarinen. (Sophie, ma fille de mandarines). Ich wische mir über die Augen, um, -- um was? Ich weiß es nicht. Also versuche ich klar zu denken, versuche nicht ihre Blicke in der Fensterscheibe zu sehen, die sich auf mich fokussieren, - auf mich, verstehste?, - und so schaue ich ein paar Meter weiter, -- und vergesse schließlich zu atmen. Rechts, schräg neben mir, zwei oder drei Reihen entfernt, sitzt A.
Seine schwarzbraunen Haare verstrubbelt, lässig im Klappsitz lehnend, - seine grünen Augen fixieren mich, diese Smaragdaugen, diese Jadeaugen; sie fressen mich auf, verschlingen mich mit unstillbarer Neugier, verspotten mich mit gelangweilter Gleichgültigkeit, zerren an meinem Jackenkragen, trennen mir die Nähte auf, versengen die Haut, versengen die Gedanken, -- Blinzle, sagt der Verstand verzweifelt zu den Augen, Blinzle, und er ist weg. Aber er bleibt, er verschwindet nicht. Er sieht direkt in meine Richtung, sieht in mich hinein, sieht das Butterfly dicht bei meinem Herzen, sieht Mjölnir an seiner dünnen Lederkette baumeln, sieht jede Faser, jede Erinnerung, und ich bin gebannt, starre zurück, starre direkt durch Sophie hindurch, die nicht Sophie ist, starre direkt zu A., der nicht A. ist. (In meinem Hinterkopf spielt: Crysta, sweet Melina, - eine Super-Nintendo-Erinnerung, die mir halb das Herz zerreißt).
Ich schaue runter, auf den Pappbecher, in dem die Fanta schwappt, und versuche nicht darüber nachzudenken. (Warum schauen die mich alle so. Ist das doch. Könnte er. Ist sie. Sollte ich). Gespenster. Nichts als Gespenster. Es ist keine Option, es in Betracht zu ziehen; nicht hier, nicht um diese Uhrzeit.

Ich stehe auf, als der Zug stehen bleibt; und finde mich hinter ihr, und vor ihm stehend. Sie sind es nicht, natürlich nicht; sie sind es nicht einszueinszuzwei, sie sehen ihnen nur sehr ähnlich. (Es könnte zumindest ihre ältere Schwester sein, und sein jüngerer Bruder). Trotzdem: dieser Geruch, dieser Meerundewigkeitsduft umschlingt mich, während ich darauf warte, dass der Koloss die Türen öffnet, - denn wir alle vier steigen aus, - und ich schließe meine Augen, um die Musik in meinem Kopf besser zu hören. (Liberi tutti). Seine fleischigen Finger drücken auf den Knopf, - ich schmecke Mandeln auf den Lippen, rot, bittersüße Schokolade, rot, Salz, - und ich möchte die Augen aufmachen, und mich in dem Licht gebadet sehen, das mich hinter meinen geschlossenen Lidern umfängt, - aber dann spüre ich den Windzug der geöffneten Tür. Draußen ist alles lichtlos, und finster. Draußen gibt es kein Licht.

Und ich gehe raus.

Raus, mit einem einzelnen Schritt,
und bin plötzlich selbst nicht mehr als ein Gespenst.

Nicht mehr als eine Erinnerung.
In den Köpfen anderer.



[Wünsch dir was].

Montag, 2. Juli 2007

my lovely greyhound, pt.1

Wie auch immer. Ich saß also im Zug neben dieser jungen Frau mit magentafarbenem Haar. [Sie erinnerte mich an Ann, Joshs Ex-Freundin, die jetzt in Freiburg lebt].
Die Musik dröhnte dumpf durch ihre Kopfhörer, - ich glaube, es war Placebo, - und sie selbst wippte ab und zu mit ihrem Kopf, diesem schiefen, diesem grell-bunten, diesem schmalen Kopf. Schön war sie nicht gerade, nicht mal wirklich hübsch, und wenn doch, dann nur auf eine spröde Art, gezeichnet von den Schmauchspuren des Lebens: Wie Narben durchfurchte der beginnende Alterungsprozess ihre Stirn, und machte ihre Lider flattrig, - und vielleicht war es nur das Neonlicht des Zuges, das sie Hundertjährig sein ließ, oder der frühe Morgen, der auf die durchzechte Nacht so hastig gefolgt war, wo sie doch nicht mal dreißig war. Ihre schmalen trockenen Lippen verzogen sich in der ersten Kurve zu einem stummen Wort, dann in der zweiten summte sie leise mit im Takt, und in der dritten, kurz vor der Endstation, sang sie hörbar mit.

Erst kurz vor dem Aussteigen bekamen ihre kleinen schwarzen Knopfaugen Farbe. [Sie waren blau].

Nur irgendein Mädchen, sagte mein Kopf, eine wie keine. Sie tat im Grunde nichts Außergewöhnliches. Sie stand rüttelnd neben mir, schließlich an der Türe angekommen, und sang, und ihre Stimme war nicht wunderbar, nichts Besonderes, eigentlich, aber trotzdem zog sie meine Blicke magisch an. [Die anderen Fahrgäste ignorierten sie fast schon gekonnt großstädtisch]. Und sie schnallte ihren Rucksack fest, ging an mir vorbei, und noch an der Treppenstufe dann das Lächeln, - und sie war plötzlich wunderschön.


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Zuletzt aktualisiert: 28. Januar, 01:34

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